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Welche Grundausstattung braucht man für seinen Hund?

Bevor der neue Hund ins Haus kommt, sollte man sich eine Grundausstattung für ihn zulegen. Im nachfolgenden habe ich einmal aufgelistet, was die meisten Hundebesitzer für anschaffenswert halten.

Ein Hundehalsband

Die Auswahl an Hundehalsbädern ist riesig. Bei der Wahl des Hundehalsbands sollte man den Charakter des Hundes berücksichtigen. Ist der Hund sehr wasserliebend, empfiehlt sich ein Hundehalsband aus Nylon oder gut gefettetem robusten Leder. Ein Hundehalsband aus Leder muss man regelmäßig pflegen, während Nylon keine Pflege braucht, aber dafür nicht so lange hält.

Wenn der Hund immer an der Leine zieht, sollte man ein Hundehalsband mit Zugentlastung wählen. Das soll Verletzungen des empfindlichen Kehlkopfs des Hundes verhindern. (Allerdings empfiehlt es sich, einem solchen Hund bei Zeiten das richtige Gehen an der Leine beizubringen, da Spaziergänge so viel entspannter verlaufen.)

Ein Addressanhänger

Der Name und die Adresse des Hundes sollte in einem Adressanhänger vermerkt werden und am Halsband des Hundes befestigt werden. So bekommt man seinen Hund leichter zurück, falls er wider Erwarten einmal verloren gehen sollte.

Eine Hundeleine

Für den Anfang ist eine leichte Leine, mit einer Länge von etwa zwei bis drei Metern, je nach Größe des Hundes, gut geeignet. Mit einer Hundeleine dieser Länge kann man mit seinem Hund die Leinenführigkeit gut üben. Das Material sollte aus Leder oder aus Nylon sein.

Wie beim Hundehalsband ist die Reinigung und Pflege einer Hundeleine aus Leder aufwändig, aber dafür hält sie lange. Hundeleinen aus Nylon benötigen keine Pflege und sind leicht zu reinigen.

Ein Hundekörbchen

Ein Hundekörbchen oder Hundebett soll den Hund vor Kälte schützen und den harten Untergrund polstern. Beim Kauf eines Hundebetts sollte man darauf achten, dass es groß genug für den Hund ist. Er sollte lang ausgestreckt darauf liegen können.

Außerdem muss ein Hundebett leicht zu waschen sein, da Hunde gerne ihre Kauknochen mit zu ihrem Liegeplatz nehmen und häufig auch das Opfer von Parasiten werden.

Einen Wasser- und Futternapf

Sie sollten mindestens zwei Näpfe zur Verfügung haben. Einen Futternapf und einen Wassernapf, der immer mit frischen Wasser gefüllt sein sollte.

Futternäpfe aus Edelstahl sind Plastiknäpfen vorzuziehen, da sie sich leichter reinigen lassen und nicht so schnell kaputt gehen.

Für Hunde mit Schlappohren gibt es spezielle Futternäpfe, die etwas höher sind als herkömmliche Futternäpfe. Man versucht so zu verhindern, dass die Ohren beim Fressen ständig im Futter hängen. (Man kann dem Hund aber auch ein Stück einer abgeschnittenen Leggings zum Fressen über den Kopf ziehen, so dass die Ohren beim Fressen nicht mehr herunter hängen.)

Für große Hunde gibt es Gestelle, in die man die Futternäpfe stellen kann, so dass der Hund sich beim Fressen nicht so weit nach unten beugen muss und er es bequem hat.

Eine Transportbox

Es gibt Hundeboxen aus Plastik oder Hundkäfige aus Metall.

Hundeboxen aus Plastik sind leicht zu reinigen und können mit wenigen Handgriffen in zwei Teile zerlegt werden, so lässt sich das Unterteil auch als Hundkorb verwenden. Wenn die Hundebox stabil genug ist, dann kann sie auch bei Flugreisen verwendet werden. Die Transportbox sollte so groß sein, dass der Hund darin aufrecht stehen und sich drehen kann.

Hundkäfige aus Metall sind meistens zusammenklappbar und werden beispielsweise empfohlen für die Autofahrt mit dem Hund.

Eine Hundebürste oder einen Hundekamm

Für die Fellpflege des Hundes braucht man eine Hundebürste und eventuell einen Kamm. Gut geeignet sind Hundebürsten, die auf beiden Seiten Borsten haben. Auf der einen Seite Drahtborsten mit Noppen, auf der anderen Nylonborsten. Damit kann man Verknotungen oder Verfilzungen im Haar des Hundes gut beseitigen und auch Staub und Schmutz entfernen.

Die Wahl der Bürste richtig sich nach der Länge und Dichte des Fells.

Eine Hundezahnbürste und Hundezahnpasta

Auch die Zahnpflege sollte nicht zu kurz kommen. Es gibt im Handel Zahnpflege-Systeme, die auf die Bedürfnisse des Hundes abgestimmt sind. So schmecken die Hundezahnpasten nach Hühnchen oder anderen Fleischsorten und Hundezahnbürsten gibt es zum Aufstecken auf den Zeigefinger, was die Reinigung der Zähne leichter macht.

Hundespielzeug

Zur Beschäftigung und zum Zeitvertreib kann man seinem Hund auch einige Spielzeuge kaufen. Aber man sollte zuvor prüfen, ob das jeweilige Hundespielzeug auch wirklich geeignet ist. Es gibt auf dem Markt unzählige billige Hundespielzeuge, die sinnlos oder sogar gefährlich für den Hund sein können. Zum Beispiel sind Hundespielzeuge mit kleinen Teilen oder schädlichen Farben nicht sicher, aber auch der herkömmliche Tennisball kann für den Hund lebensgefährlich werden, weil der Hund daran ersticken kann.

Als sicher hat sich zum Beispiel ein rundliches Hartgummispielzeug erwiesen, das man mit Leckerchen füllen kann. Der Hund muss sich anstrengen um an die Leckerchen zu kommen und wird so geistig angeregt.

Bücher und Lehrmaterialien

Besonders Anfänger in der Hundehaltung, aber auch erfahrene Hundehalter, können von Büchern zur Hundeerziehung sehr profitieren. Gerade in den letzten Jahren hat die Forschung viele neue Erkenntnisse über die Hundeerziehung und Hundehaltung hervorgebracht.

Um spätere Schwierigkeiten mit dem Hund zu vermeiden oder bestehende Probleme zu lösen, sollte man sich Literatur zur Hundeerziehung zulegen.

„Hundeerziehung erfolgreich“ erklärt Hundeerziehung auf einfache und verständliche Weise, sodass jeder damit arbeiten kann.

Einen Flohkamm

Ein Flohkamm ist ein sehr nützliches Untensil und sollte in der Grundausstattung des Hundes nicht fehlen. Man fährt mit dem Flohkamm durch das Fell des Hundes und klopft ihn anschließend auf einem hellen Handtuch aus. Dadurch kann man erkennen, ob der Hund Flöhe hat.

Zeckenkarte oder Zeckenzange

Eine Zeckenkarte oder eine Zeckenzange gehört ebenfalls zur Grundausstattung eines Hundes.

Manche Hund reagieren schon beim bloßen Anblick der Zeckenzange panisch. Dann kann man es auch mit einer sogenannten Zeckenkarte versuchen. Man fährt mit dem ausgestellten Ende der Zeckenkarte unter die Zecke und hebt sie dann damit aus der Haut.

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